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Bergbaugeschichte

Schilderungen der Ramsbecker Zustände durch den Heimatdichter Friedrich Wilhelm Grimme

In seinem Buch "Das Sauerland und seine Bewohner" schildert der Heimatdichter Friedrich Wilhelm Grimme die Verhältnisse der damaligen Zeit mit sauerländischer Nüchternheit wie folgt:

"Man vernahm in Ramsbeck mehr Französisch und Englisch, als Hochdeutsch und Plattdeutsch. Man trank mehr Champagner als Wasser und mancher Vagabund, dessen Lebensschifflein auf Strand geraten war machte es wieder flott in Ramsbeck. Man lebte piekfein; die Marketender zogen durchs Land und kauften für die Herren zu höchsten Preisen ein, was nur zu erreichen war: Rehe, Haselhühner, Forellen usw. Für Gelder, die das alles verschlang, sollte der arme Bastenberg aufkommen; er aber blieb allein nüchtern bei diesem Rausch und sagte: "Ich bin ein solider Mann, und das kann ich nicht!""