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Museumsrundgang - Waschkaue
![]() Sie befinden sich nun in der Waschkaue. In diesem Raum haben sich früher die Bergleute umgezogen und gewaschen. Ihre Kleidung zogen sie an Ketten in die Metallröhren hoch, die sich unter der Decke befinden. |
| Heute ist die Waschkaue einer der zentralen Austellungsräume des Besucherbergwerkes. Nachfolgend sehen Sie eine Auswahl der Informationen zum Ramsbecker Bergbau, die Sie in dieser Halle erwarten: | |
![]() Die Darstellung zeigt die Arbeit an den Klaubertischen in der früheren Aufbereitung. Das Erz wird sortiert, zerkleinert und in Bottichen gewaschen. |
![]() Das Bild zeigt eine Szene aus einer Erzhütte |
In der Frühzeit des Bergbaus wurde das im Berg gewonnene Erzgestein mühsam mit Tragen ans Tageslicht gefördert. Das nebenstehende Foto zeigt so eine Erztrage. Erst später wurden sogenannte Hunte entwickelt, mit denen das Gestein leichter gefördert werden konnte. Grubenhunte waren kleine Wagen aus Holz, die auf vier Rädern liefen. Die Wagen fuhren auf Holzbrettern. Da man noch keine Spurkränze kannte, die ein seitliches Ausscheren des Huntes verhinderten, war zwischen den Brettern ein kleiner Zwischenraum, in den ein Zapfen des Huntes hineinragte. Dadurch konnte der Hunt in der Spur gehalten werden.
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![]() Hier sehen Sie zwei Abbildungen von Grubenhunten. Das rechte Exemplar läuft schon auf Eisenschienen. Da der Spurkranz noch nicht erfunden war, waren nach wie vor die Holzschienen erforderlich, um mittels des Holzzapfens, der hier sehr gut zu erkennen ist, die Spur halten zu können. |
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![]() Gezähe, so nennt man das Werkzeug des Bergmanns. Eine anschauliche Auswahl an Werkzeugen können Sie auf dieser Abbildung erkennen. |
![]() In der Mitte der Kaue sehen Sie das Modell einer Schachtbeschickungsanlage mit einem Fördergerüst, wie es die Gruben Aurora bei Wasserfall und Alexander bei Berlar in ählicher Form gehabt hatten |
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| Von der Waschkaue gelangen Sie in die Maschinenhalle oder in den Durchgang. | |